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  1. „Hamaka” – so haben die Taíno (die Eingeborenen der Karibik und von Florida) ursprünglich ihre Hängematten genannt – ein Wort aus der arawakischen Sprache welches „Fischnetz“ bedeutet. Nachdem die Hängematte auf's europäische Festland kam, nannten die Engländer dieses Schlafnetz einfach nur „hammock“ und die Franzosen „hamac“ – was sehr nah am originalen Namen ist. Die einzige Ausnahme machen die Deutschen, welche die Bezeichnung „Hängematte“ gewählt haben.

  2. Warum sind Hängematten so beliebt? Einer der Gründe war die Fähigkeit zum Schutz vor Krankheitsübertragungen, Insektenstichen oder Tierbissen. Durch das Aufhängen ihrer Betten über dem Boden, wurden Ureinwohner vor Schlangenbissen, Ameisen und anderen Tieren geschützt.

  3. Die größte Hängematte der Welt findet man in North Carolina. Sie ist aus 3.048 Metern Leinen gewebt – also 3 Kilometer Material! Diese gigantische Hängematte ist 12,8 Meter lang und kann mit bis zu 3.628 Kilogramm Gewicht belastet werden. Vielleicht ist für dich aber auch unsere Hängematte „Silk Traveller XXL“ ausreichend...sie ist auch extragroß und du kannst sie gemeinsam mit der ganzen Familie benutzen...

  4. Weißt du wer die Hängematte – eine Erfindung der Mayas in Kolumbien – nach Europa gebracht hat? Richtig – niemand Geringeres als Christoph Kolumbus. Er brachte einige Hängematten von seiner Bahamas Expedition mit nach Spanien.

  5. 2015 spannten die Moab Monkeys, eine Gruppe von Athleten aus Utah, eine Art Spinnennetz über den Canyon bei Moab, Utah. In einer Höhe von 120 Metern und 60 Meter entfernt von der nächsten Felswand ist dieses handgefertigte fünfeckige Netz die am höchsten hängende Hängematte der Welt.

  6. Weißt du, dass es einen offiziellen Tag der Hängematte gibt? Am 22. Juli wird abgehangen und relaxt!

  7. Hängematten sind nicht nur ein Symbol für den Sommer, für Relaxen und für die Leichtigkeit des Lebens. Während des 16. Jahrhunderts wurden Hängematten für die Seefahrt verwendet. An Bord, wo Platz sehr rar war, wurden Hängematten zum Schlafen genutzt und man konnte somit auf extra Schlafkojen verzichten. Außerdem glich die Hängematte die Bewegungen des Schiffs aus, was ein Herausfallen der schlafenden Person, anders als im Bett, verhinderte. Meist haben sich die Seemänner so sehr ans Schlafen in Hängematten gewöhnt, dass sie diese später auch an Land nutzen.

  8. Das Tal der Hängematten („El Valle de Las Hamacas“) – das ist eine Bezeichnung von El Salvador. Dort herrscht eine richtige Hängemattenkultur und es werden dort viele Hängematten produziert und exportiert. Einwohner von El Salvador und Mittel- und Südamerika nutzten Hängematten oft um den permanenten Erdbeben zu trotzen und heute werden sie immer noch als Schlafstätte für kurze Nickerchen verwendet. Um das Handwerk der Hängemattenherstellung zu würdigen, feiert man dort jedes Jahr zwischen der 1. und 2. Novemberwoche ein traditionelles Hängemattenfest, wo Kunsthandwerker ihre Hängematten produzieren und verkaufen.